Framework Driven Development

by | 13. Apr 2018

Framework-Driven Development – oder „wie mein MVP später auch noch wachsen kann”

Wir beschäftigen uns viel mit verschiedenen Technologien und stellen uns bei jedem Kundenprojekt die Frage – welche Technologie passt eigentlich perfekt zu den Anforderungen unseres Kunden? Manchmal ist die Frage leicht beantwortet. Der Kunde hat eine konkrete Vorstellung was passieren soll und vor allem auch wann das Projekt zu Ende ist. Hier handelt es sich meistens um eine Website oder einen Shop. Doch oft erarbeiten wir mit unseren Kunden eine Vision und können am Anfang eines Projekts noch nicht wissen, wie das Endprodukt im Detail aussehen wird. Wir müssen so flexibel sein, dass sich das Produkt neuen Anforderungen aus dem Markt und Anforderungen des Kunden anpassen kann. Entsprechend setzen wir hier technologisch eine Ebene tiefer an. Statt ein Standardsystem wie WordPress, Drupal oder Shopware zu verwenden, starten wir mit einem Framework und bauen erstmal einen MVP.

 

MV-was? MVP.

Minimal Viable Product, also das kleinste lebensfähige Produkt. Agil entwickelt können unsere Kunden so schon nach kürzester Zeit den Markt aufwirbeln und bekommen direkt einen Mehrwert geliefert. Das bedeutet, wir analysieren von Anfang an, wie möglichst schnell ein Wert generiert werden kann und legen los – unabhängig davon, was es später noch an Features und Funktionalitäten geben soll. Aber wie ist das möglich? Es wird etwas technischer, aber keine Panik:

Falls nicht von Anfang an feststeht, welche Technologie für die Vision des Kunden die beste ist, greifen wir auf moderne und sehr flexible Web-Frameworks zurück. Ein Framework ist im Endeffekt ein Grundgerüst für komponentenbasierte Entwicklung. Wie bei einem Baukasten können wiederkehrende Funktionen (z. B. ein Login oder die Anbindung an eine Datenbank) direkt verwendet werden. Wir sprechen somit von einer Art Sammlung nützlicher Code-Bausteine und Best-Practices, um moderne Anwendungen im Web zu entwickeln.

 

GOING DEEP

Ein Framework setzt eine Ebene tiefer an als zum Beispiel ein fertiges Content Management System. Das bedeutet, wenn ein Kunde ein spezielles Feature wünscht, können wir direkt auf diesem Framework aufbauen. Bei einem fertigen System (Beispiel CMS) kann es im Gegensatz dazu vorkommen, dass wir eher etwas zurückbauen müssen oder mit Individuallösungen verzahnen, da der Zweck der Technologie evtl. den Feature-Wunsch des Kunden nicht direkt erfüllen kann. Somit sorgt die Entwicklung auf Framework-Basis dafür, dass wir bei Sonderwünschen und komplexen Anforderungen keine technischen Schulden (das wäre schlecht) anhäufen und unseren Kunden qualitativ hochwertige Software, angepasst auf ihre Bedürfnisse, liefern können.

 

Laravel

Derzeit setzen wir für serverseitige Entwicklung (z.B. Administrationsoberflächen, Datenbanken, komplexe Logiken) auf das Framework Laravel. Dieses ist in der Sprache PHP geschrieben und derzeit eines der modernsten und umfangreichsten Frameworks im PHP-Kosmos. Für das Frontend, also den Teil einer Web-Anwendung mit dem die Kunden unserer Kunden interagieren, benutzen wir vue.js. Vue.js ist ein modernes, leichtgewichtiges Framework für Single Page Applikationen (mehr dazu ein anderes mal), mit dem Web-Anwendungen effizient umgesetzt und nutzerfreundlich gestaltet werden können. Beide Frameworks sind bei uns lose miteinander gekoppelt.

Das bedeutet, dass weitere Systeme unproblematisch angebunden werden können bzw. Technologien auch mit anderen ersetzt werden können, wenn sich später herausstellt, dass eine andere, für die mittlerweile geschärfte Vision unseres Kunden, besser geeignet wäre. So ist es möglich unter der Haube unseres vue.js-Frontends auch einen Onlineshop auf Basis von Shopware anzubinden oder ein komplexes Content-Management-System wie Drupal 8 damit zu betreiben. Auf der anderen Seite kann unser Backend auf Laravel-Basis natürlich auch Daten für mobile Apps oder Drittsysteme jeder Art bereitstellen.

 

Zusammenfassend …

Wir bleiben also flexibel. Egal, wie sich die Vision unseres Kunden entwickelt. Mit unseren Ansätzen zu Framework-Driven Development und Minimal Viable Products sind wir auch langfristig dafür gewappnet, schnell auf sich ändernde Anforderungen zu reagieren. Wir freuen uns schon auf die nächsten spannenden Visionen, die wir mit euch zusammen entwickeln können. Falls ihr auch eine Vision habt und diese mit uns umsetzen möchtet, kontaktiert uns einfach!

Was können wir für Sie tun?

Nutzen Sie unseren Call-Back-Service. Geben Sie Ihre Daten ein, erzählen Sie uns von Ihrem Projekt und wir werden uns umgehend bei Ihnen melden.

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